Über das Museum
Das Musée de l’Orangerie im Tuileriengarten in Paris befindet sich in einem Gebäude, das 1852 während der Herrschaft von Napoleon III. errichtet wurde, um die Orangenbäume des Tuilerienpalastes im Winter zu schützen. Im 20. Jahrhundert wurde es in ein Museum umgewandelt und beherbergt seit 1927 Claude Monets monumentalen Seerosenzyklus, den der Künstler selbst als „Zufluchtsort des Friedens“ nach dem Ersten Weltkrieg konzipiert hatte.
Was Sie bei Ihrem Besuch sehen sollten
Das Museum ist berühmt für seine beiden ovalen Säle, in denen Claude MonetsSeerosen ausgestellt sind, ein einhüllendes Werk, das Sie dazu einlädt, über Licht und Natur nachzudenken. Es beherbergt auch die Sammlung Jean Walter-Paul Guillaume mit Gemälden von großen Meistern der modernen Kunst wie Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne, Henri Matisse, Pablo Picasso, Amedeo Modigliani und Chaïm Soutine, unter anderem.
„Die Farbe ist meine tägliche Obsession, meine Freude und meine Qual.“ – Claude Monet
Kuriositäten
- Claude Monet hat die ovalen Räume der Orangerie persönlich so angelegt, dass natürliches Licht die Betrachtung der Seerosen begleitet.
- Die Seerosenbilder wurden 1922 von Monet dem französischen Staat als Symbol des Friedens nach dem Ersten Weltkrieg geschenkt.
- Die Sammlung Jean Walter-Paul Guillaume umfasst mehr als 140 Werke des europäischen Modernismus, darunter einige der bekanntesten Porträts von Amedeo Modigliani.




